Freigehege-Begrenzungen für Schildkröten / Gehege-Umrandung Landschildkröten

Bei der Begrenzung für das Schildkrötengehege ist einzig und alleine wichtig, dass diese nicht von den Schildkröten überwunden, also überklettert, werden kann. Die Mindesthöhe sollte daher 25 cm betragen und die Begrenzung sollte so glatt sein, dass Landschildkröten nicht daran hochklettern können.

Darüber hinaus sollte die Umrandung eines Schildkrötengeheges nicht durchsichtig sein, damit Schildkröten diese auch als klare Begrenzung wahrnehmen und nicht ständig versuchen, diese zu überwinden.

Beispiele

Eine ausbruchsichere Begrenzung für eine Schildkröten-Gehege kann zum Beispiel bestehen aus:

  • einer Natursteinmauer (ideal und auch optisch top)
  • Pflanzsteinen (Vorteil: Können mit Futterpflanzen bepflanzt werden und sind leicht erweiterbar)
  • Holzpalisaden / Rollpalisaden (Nachteil: Kurze Haltbarkeit)
  • Holz-Sichtschutzwände / Flechtzäune
  • Randsteine
  • Beetrollis (meistens zu niedrig, kurze Lebensdauer)
  • Beton Rundpalisaden-Randsteine

Fotos der aufgezählten Gehege-Umrandungen

Schildkrötengehege mit Natursteinmauer
Pflanzsteine als Begrenzung für Schildkröten
Holzpalisaden für Landschildkröten - hier ein Jungtiergehege mit Netz
Holzwand als Gehegeumrandung
Rollpalisaden
Beton Rundpalisaden-Randsteine
Holz-Sichtschutzwand mit Landschildkröten beim Sonnenbad
Rote Pflanzsteine

Welche Begrenzung du für dein Schildkrötengehege verwendest, ist ganz alleine dir zu überlassen. Meine Empfehlung ist, sich für eine Lösung zu entscheiden, die nicht so schnell verrottet, da man sich hiermit doppelte Arbeit macht. Berücksichtigen sollte man, dass adulte Europäische Landschildkröten eine unglaubliche Ausdauer haben können, wenn es darum geht, ein Hindernis zu überwinden. Insbesondere die Ecken des Gehege sollten so gestaltet sein, dass Schildkröten nicht die Umzäunung überwinden können.

Ist es notwendig, dass die Begrenzung in die Erde geht?

Das kommt auf die Schildkrötenart an. Während sich die Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni) z.B. nicht unter einer Begrenzung hindurchgräbt, muss man als Halter einer Vierzehenschildkröte (Testudo horsfieldii) seine Umrandung mindestens 20 cm tief in die Erde versenken. Vierzehenschildkröten graben in der Natur meterlange Gänge und können Umrandungen, die nicht in die Erde ragen, sehr leicht untergraben und so ausbrechen.

Weitere Gehegeabgrenzungen unserer Facebook-Fans

Natursteinmauer

Ungeeignete Umrandungen

  1. Zu niedrige Begrenzung
  2. Gitter und andere durchsichtige Begrenzungen
Ausbrechende Schildkröte - Beispiel für eine zu niedrige Umrandung
Gitter sind für Schildkröten ungeeignet, da durchsichtig

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